Para, Bergbau- und Forstdistrikt im Norden von Suriname.
Para District erstreckt sich über ein großes Gebiet in Nordsuriname mit regenwaldbedeckten Gebieten, offenen Savannen und zahlreichen Flüssen und Bächen. Die Landschaft wird von grüner Vegetation dominiert, wobei Wasserwege die verstreuten Orte miteinander verbinden.
Europäische Siedler ließen sich hier in den 1600er Jahren nieder und bauten Zuckerrohr- und Tabakplantagen, besonders entlang der Flüsse. Später entwickelte sich die Region zu einem wichtigen Zentrum für Bergbau und Holzwirtschaft.
Die Gegend ist seit langem Heimat für karibische und arawakische Völker, deren Lebensweisen in den Dörfern bis heute sichtbar sind. Diese Gemeinschaften leben neben modernen Wirtschaftsaktivitäten und prägen das Gesicht der Region wesentlich.
Die Straße Indira Gandhiweg verbindet die Bezirkshauptstadt Onverwacht mit Paramaribo und ermöglicht regelmäßige Busverbindungen. Besucher sollten sich auf lange Fahrten und begrenzte Infrastruktur in abgelegenen Gebieten einstellen.
Jodensavanne, die Überreste einer jüdischen Siedlung aus dem 17. Jahrhundert, liegt in diesem Gebiet und hat später als Internierungslager gedient. Diese historische Stätte ist heute schwer zugänglich und erinnert an zwei sehr unterschiedliche Phasen der lokalen Geschichte.
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