Jemaâ Fadhloun, Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Midoun, Tunesien
Jemaâ Fadhloun ist eine Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Midoun mit einem quadratischen Gebetsraum von etwa 7,5 mal 7,2 Metern, gestützt von vier mittleren Säulen, die drei Schiffe unter neun Kuppeln bilden. Das Gebäude umfasst auch unterirdische Räume wie eine Getreidemühle und Bäckerei sowie ein Wassersystem im Hof zur Versorgung der Gemeinde.
Die Moschee wurde im 14. Jahrhundert erbaut und zeigt Verteidigungselemente wie Strebepfeiler und einen Minarett, der als Wachtturm für die Bevölkerung diente. Diese Merkmale verdeutlichen, wie religiöse Bauten in dieser Zeit auch zum Schutz der Gemeinde beitrugen.
Die Moschee dient der Gemeinde als Ort für Koranunterricht, wobei zwei Unterrichtsräume zeigen, wie religiöse Bildung seit Generationen an diesem Ort weitergegeben wird. Diese Funktion ist tief in das tägliche Leben von Midoun verankert.
Der Gebetsraum bietet begrenzte Platzkapazität und ist traditionell gestaltet, wobei Besucher sich des religiösen Kontexts bewusst sein sollten. Vor dem Besuch ist es ratsam, die lokalen Gewohnheiten zu beachten und sich angemessen zu kleiden.
Das Minarett hat eine ungewöhnliche zweistöckige Struktur mit quadratischen und kreisförmigen Elementen, die es von anderen tunesischen religiösen Gebäuden unterscheidet. Diese architektonische Mischung macht das Minarett zu einem markanten Merkmal des Komplexes.
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