Treasure Hill, Historische Siedlung in Taipei, Taiwan
Treasure Hill ist eine Siedlung auf einem Hügel neben dem Fluss Xindian, mit traditionellen Häusern, die durch hölzerne Treppen und enge Wege verbunden sind. Die Gebäude klammern sich an die Hanglage und schaffen ein Labyrinth aus Durchgängen, das sich zwischen den alten Strukturen hindurchzieht.
Die Siedlung entstand in den späten 1940er Jahren, als Veteranen der Kuomintang eine Flugabwehrposition errichteten und daneben Wohnhäuser bauten. Der Ort wuchs aus dieser militärischen Gründung zu einer eigenständigen Gemeinschaft heran.
Der Ort ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, in dem Künstler aus der ganzen Welt in den alten Häusern arbeiten und ihre Werke ausstellen. Die Bewohner und Besucher teilen diesen Raum mit kreativen Projekten, die das traditionelle Umfeld in ein offenes Kunstlabor verwandelt haben.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, wenn man die Metro zur Station Gongguan nimmt und dann südwärts geht. Die schmalen Treppen und engen Wege erfordern bequeme Schuhe und etwas Geduld beim Navigieren durch die Gänge.
Das Gebiet funktioniert als selbstregulierendes Ökosystem, wobei die Bewohner Grauwasser filtern und organische Abfälle natürlich kompostieren, ohne große Infrastruktur. Diese informelle nachhaltige Praxis wurde von einem finnischen Architekten dokumentiert, der die Effektivität dieser dezentralen Methoden erkannte.
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