Banqiao, Verwaltungsbezirk in Neu-Taipeh, Taiwan
Banqiao ist ein Verwaltungsbezirk im Westen des Taipei-Beckens und dient als Regierungssitz von Neu-Taipeh mit modernen Einkaufsvierteln und Wohntürmen. Der Bezirk erstreckt sich über eine Fläche mit Bürokomplexen, Parks und Wohngebieten, die sich um die zentrale Bahnhofszone verteilen.
Der Ort hieß während der Qing-Dynastie Pang-kio und wurde unter japanischer Herrschaft in Itahashi umbenannt, bevor er im Dezember 2010 als Banqiao-Bezirk neu definiert wurde. Die Transformation spiegelt die Verwaltungsreformen wider, die Taiwan nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Neuordnung der Taipei-Region durchliefen.
Die Architektur im Herzen des Bezirks verbindet die Funktionsbauten der Stadtverwaltung mit der Lin-Familien-Residenz, einem Beispiel traditioneller Gartenkunst aus dem neunzehnten Jahrhundert. Besucher können heute durch die Höfe und Pavillons dieser Anlage gehen und dabei Details wie gebogene Dächer, Holzschnitzereien und symmetrische Teiche entdecken.
Die Hauptbahnhofsanlage verbindet Hochgeschwindigkeitszüge, Regionalzüge und U-Bahn-Linien auf mehreren Ebenen und bietet Übergänge, die das Reisen in Richtung Taipeh und darüber hinaus erleichtern. Besucherinnen und Besucher finden Orientierungsschilder auf Chinesisch und Englisch, die durch die Bahnsteige und Ausgänge führen.
Mit mehr als 24.000 Einwohnern pro Quadratkilometer zählt der Bezirk zu den am dichtesten besiedelten Verwaltungseinheiten Taiwans und konzentriert Wohnraum auf vergleichsweise kleiner Fläche. Diese Dichte zeigt sich in der Anordnung der Hochhäuser, die eng nebeneinander stehen und das Straßenbild prägen.
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