Neihu, Verwaltungsbezirk in Taipei, Taiwan
Neihu ist ein Verwaltungsbezirk im Nordosten von Taipeh, in dem Wohnviertel neben Technologieparks und bewaldeten Hügeln liegen. Die Gegend erstreckt sich vom Flachland bis zu den Berghängen und zeigt dabei eine Mischung aus modernen Bürogebäuden, Wohntürmen und grünen Freiflächen.
In der japanischen Kolonialzeit gehörte die Gegend zu einem größeren ländlichen Verwaltungsbezirk und wurde erst 1990 zu einem eigenständigen Stadtbezirk erhoben. Der Wandel von landwirtschaftlich genutzten Flächen zu einem urbanen Gebiet beschleunigte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts mit der Einrichtung großer Wirtschaftszonen.
Der Name bezieht sich auf einen See, der einst die Gegend prägte, bevor städtische Entwicklung und Landgewinnungsmaßnahmen die Wasserflächen veränderten. Tempel entlang der Hänge ziehen Besucher an, die an traditionellen Zeremonien teilnehmen oder in den umliegenden Parks spazieren gehen möchten.
Die Metro-Linie Wenhu verbindet mehrere Stationen innerhalb des Bezirks und bietet Anschlüsse zum Stadtzentrum sowie zu anderen Teilen Taipehs. Einige Bereiche liegen an Hängen und erfordern Treppen oder Steigungen, was bei der Planung von Spaziergängen zu berücksichtigen ist.
Viele der Straßen sind nach geografischen Merkmalen oder alten Ortsnamen benannt, was die frühere Landschaft widerspiegelt, die längst unter modernen Bauten verschwunden ist. Einige der älteren Tempel bewahren Steinschnitzereien und Holzarbeiten, die an die Zeit erinnern, als die Gegend noch hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt war.
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