Bashian Caves, Meeresgrotten-Komplex in Changbin, Taiwan.
Die Bashian-Höhlen sind eine Gruppe von etwa 30 natürlichen Hohlräumen, die sich entlang einer steilen Küstenklippe über dem Pazifik an die Felswand schmiegen. Die Höhlen erstrecken sich über unterschiedliche Ebenen und bilden ein zusammenhängendes Netzwerk, das man über befestigte Pfade erkunden kann.
Archäologische Ausgrabungen zeigten, dass Menschen bereits in der Steinzeit hier lebten und die Höhlen nutzten, was dies zur ältesten bekannten menschlichen Besiedlung Taiwans macht. Später wandelten sich die Höhlen zu spirituellen Orten, die über verschiedene Epochen hinweg verehrt wurden.
Die Höhlen waren Orte der Verehrung und des Gedenkens für die Menschen, die hier lebten und beteten. Heute sehen Besucher noch Spuren dieser spirituellen Nutzung in einigen der Höhlenräume.
Man kann die Höhlen tagsüber besuchen und sollte festes Schuhwerk tragen, da die Wege und Oberflächen uneben sind. Die Geländer helfen bei der sicheren Navigation durch die verschiedenen Ebenen und engen Passagen.
Die Höhlen entstanden ursprünglich unter Wasser, liegen aber heute weit über dem Meeresspiegel, was zeigt, wie sich die Küstenlinie Taiwans durch geologische Bewegungen verändert hat. Dieser Wandel ist in der Lage der Höhlen und der umgebenden Felswand noch heute deutlich sichtbar.
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