Donezk, Industriezentrum in der östlichen Ukraine.
Donezk ist eine großflächige Stadt im östlichen Teil der Ukraine, die sich über neun Verwaltungsbezirke erstreckt und auf etwa 169 Metern Höhe liegt. Kohlenbergwerke sind über das gesamte städtische Gebiet verteilt und prägen die physische Struktur der Siedlung.
Der walisische Industrielle John Hughes gründete die Siedlung im Jahr 1869 als Produktionsstätte für Metall und nannte sie zunächst Jusowka. Später entwickelte sich der Ort zu einer bedeutenden regionalen Hauptstadt mit wechselnden Namen und politischen Zugehörigkeiten.
Die Stadt bietet Zugang zu rund 140 Museen, darunter das Heimatmuseum mit etwa 120.000 Exponaten und ein Kunstmuseum mit europäischen Gemälden. Einheimische nutzen diese Einrichtungen für Bildungsveranstaltungen und als Treffpunkte, was die Bedeutung kultureller Räume im Alltag der Bevölkerung zeigt.
Die Hauptverkehrsachse Artiom-Straße durchquert die Stadt über etwa 9 Kilometer und verbindet den Bahnhof mit Regierungsgebäuden sowie Geschäftsvierteln. Besucher sollten sich auf ausgedehnte Entfernungen zwischen den wichtigsten Punkten vorbereiten und beachten, dass öffentliche Verkehrsmittel die einfachste Fortbewegungsart sind.
Mehr als die Hälfte des städtischen Gebiets besteht aus Grünflächen, wodurch trotz der intensiven Bergbauaktivitäten ein überraschender Kontrast zwischen Industrie und Natur entsteht. Diese ungewöhnliche Mischung zeigt sich besonders deutlich, wenn man durch verschiedene Stadtteile geht und plötzlich auf Parks oder begrünte Bereiche trifft.
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