Oleksandrija, Regionales Zentrum in der Oblast Kirowohrad, Ukraine.
Oleksandrija liegt im nordöstlichen Teil der Oblast Kirowohrad in der Zentralukraine und erstreckt sich über Wohngebiete, Industriestandorte und Grünflächen auf einer Höhe von 107 Metern über dem Meeresspiegel. Entlang der Hauptstraße reihen sich Wohnblocks aus Beton neben kleineren Häusern mit Gärten, während der zentrale Soborna-Platz das kommerzielle und administrative Herz bildet.
Die ursprüngliche Siedlung Ussiwka entstand 1746 als befestigter Vorposten gegen Überfälle der Krimtataren an der militärischen Grenze des Russischen Reiches. Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort durch den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und die Erschließung von Braunkohlevorkommen in der Umgebung.
Das Museum für Lokalgeschichte beherbergt 17.000 Exponate zur Regionalgeschichte, Naturexemplare und ethnographische Sammlungen des umliegenden Gebiets.
Der zentrale Platz dient als Orientierungspunkt, von dem aus man alle wichtigen Bereiche zu Fuß erreichen kann, während Gehwege in den Wohnvierteln oft uneben und von Bäumen gesäumt sind. Der Besuch während der Frühlings- oder Sommermonate bietet angenehmere Bedingungen zum Erkunden, da die Straßen dann belebter und die Grünflächen zugänglicher sind.
Das Heimatmuseum bewahrt über 17 000 Objekte auf, darunter naturkundliche Exemplare, ethnografische Sammlungen und Dokumente aus der Region, die auf mehrere Säle verteilt sind. Frühere Braunkohlegruben wie die Steinbrüche Morosowskyj und Konstantinowskyj zeugen heute als Industrielandschaften vom Bergbauerbe der Gegend.
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