Drohobytsch, Regionales Verwaltungszentrum in der Oblast Lwiw, Ukraine.
Drohobych ist eine Stadt in der Oblast Lwiw im Westen der Ukraine, am Fluss Tysmenyzja gelegen. Die Bebauung erstreckt sich vom historischen Kern aus über Wohn- und Industriegebiete, die durch breite Straßen miteinander verbunden sind.
Die Ortschaft erhielt 1496 das Magdeburger Stadtrecht, das den Bürgern Selbstverwaltung und eigene Gerichtsbarkeit einräumte. Im 19. Jahrhundert brachte die Entdeckung von Erdölvorkommen in der Umgebung einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung.
Mit rund 100000 Einwohnern liegt die Stadt am Fuß der Karpaten, etwa 80 Kilometer südwestlich von Lviv. Die Gegend war früher ein wichtiges Zentrum für Salzgewinnung und Ölförderung.
Regelmäßige Zugverbindungen und Überlandbusse verbinden den Ort mit Lwiw und anderen Städten in der Region. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, für weiter entfernte Quartiere stehen Marschrutkas bereit.
Die örtlichen Salzvorkommen werden seit mehr als 600 Jahren genutzt, wobei einige unterirdische Kammern noch heute zugänglich sind. Besucher können die alten Abbauschichten im örtlichen Museum sehen, das Werkzeuge und historische Dokumente zeigt.
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