Butscha, Verwaltungszentrum im Oblast Kiew, Ukraine
Bucha ist eine Stadt mit regionaler Bedeutung im Bezirk Bucha in der Oblast Kiew, etwa 25 Kilometer westlich der Hauptstadt. Die Siedlung liegt zwischen zwei kleinen Flüssen und umfasst mehrere Seen, darunter auch den größeren Jabluniwka-See, der von Parks und Wohngebieten umgeben ist.
Die Siedlung entstand 1898, als die Eisenbahnlinie von Kiew nach Kowel gebaut wurde und ein Bahnhof in der Nähe des Dorfes Jablunka eröffnet wurde. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs der Ort um den Bahnhof herum und erhielt später den Status einer Stadt.
Der Name stammt vermutlich von dem alten Dorf Jablunka, das nach wilden Apfelbäumen benannt war, bevor sich die Siedlung um den Bahnhof entwickelte. Heute sieht man noch einige alte Gebäude aus der Zeit vor dem Krieg, die zeigen, wie sich der Ort über mehr als ein Jahrhundert verändert hat.
Die Stadt liegt an mehreren Verkehrsrouten und ist mit dem Auto oder Zug gut zu erreichen, allerdings wurden viele Straßen und Gebäude während des Krieges beschädigt. Besucher sollten sich vor der Reise über die aktuelle Lage informieren, da einige Gebiete möglicherweise nicht sicher sind.
Im Februar und März 2022 war der Ort von russischen Truppen besetzt, und nach ihrem Abzug wurden zahlreiche zivile Opfer gefunden. Internationale Ermittler sammelten Beweise für mögliche Kriegsverbrechen, die weltweite Aufmerksamkeit auf diese kleine Stadt lenkten.
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