Eastern Shore of Maryland, Geografische Region an der Chesapeake Bay, Vereinigte Staaten
Die Eastern Shore of Maryland ist eine Region im östlichen Teil des Bundesstaates, die sich zwischen der Chesapeake Bay und dem Atlantik erstreckt und hauptsächlich aus flachem Küstenland, Feuchtgebieten und kleinen Ortschaften besteht. Die Landschaft wird von Wasserläufen, Sumpfgras und langen Stränden geprägt, während sich Felder und Wälder hinter den Uferzonen abwechseln.
Die Region war seit dem 17. Jahrhundert von Tabak- und Getreideplantagen geprägt, die auf den fruchtbaren Böden und den Wasserwegen für den Export basierten. Im Laufe der Zeit verlagerte sich die Wirtschaft zur Fischerei und zum Bootsbau, während die Landwirtschaft kleiner wurde.
Die Getreidesilos und Krabbenschuppen entlang der Ufer erzählen vom Leben mit dem Wasser, während an vielen Anlegestellen noch heute Austernboote vertäut liegen. In den Hafenorten richten sich Kirchenfeste und Gemeindefeiern nach den Gezeiten und der Fangsaison aus.
Die meisten Orte sind mit dem Auto leicht erreichbar, da die Straßen flach und überschaubar verlaufen und viele kleine Häfen und Naturschutzgebiete ausgeschildert sind. Wer die Gegend im Herbst besucht, erlebt ruhigere Orte und kann die Zugvögel beobachten, die zu dieser Zeit durch die Feuchtgebiete ziehen.
Viele der alten Leuchttürme entlang der Küste sind noch immer in Betrieb und markieren Untiefen und Fahrrinnen, die sich mit den Gezeiten verschieben. Einige dieser Türme stehen auf künstlichen Inseln oder Pfahlbauten mitten im Wasser und können nur per Boot erreicht werden.
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