Como, Nicht eingemeindete Gemeinde in Colorado, USA
Como ist eine kleine nicht eingemeindete Gemeinde in Zentral-Colorado, hoch in den Bergen auf fast 3.000 Metern. Die alten Holzhäuser, engen Schotterstraßen und vereinzelten Häuser vermitteln das Gefühl eines ruhigen Halts an einer historischen Eisenbahnstrecke.
Die Siedlung wuchs nach der Ankunft einer Eisenbahn im Jahr 1879 und machte den Ort zu einem Depot, wo Züge zu verschiedenen Bergzielen abzweigten. Als Minen und Bahnservice gegen Ende der 1930er Jahre schwand, leerte sich der einst belebte Halt, und es blieben Gebäude zurück, die noch immer sein frühes Wachstum markieren.
Der Name erinnert an die italienische Stadt Como, gebracht von Bergleuten, die kamen, um in diesen Bergen Kohle abzubauen. Heute können Besucher an der alten katholischen Kirche, dem ehemaligen Schulhaus, das jetzt als Bürgerzentrum dient, und einer kleinen Kunstgalerie, die auch als Postamt fungiert, vorbeigehen, alles Teile des Alltagslebens, die noch in kleinem Maßstab funktionieren.
Um die Stadt zu erreichen, muss man die asphaltierte Straße verlassen und einem Schotterabschnitt folgen, daher hilft ein Fahrzeug mit guter Bodenfreiheit nach Regen oder Schnee. Da die Luft in dieser Höhe dünn ist, macht langsames Gehen und zusätzliches Wassertrinken die Erkundung der alten Gebäude viel angenehmer.
Ein Rundlokschuppen, der für die Wartung von Zügen gebaut wurde, steht hier noch und ist der einzige seiner Art, der in Colorado erhalten ist. Während des jährlichen Boreas Pass Railway Day im August wird eine Dampflokomotive namens Klondike Kate angeheizt und fährt wieder, was eine seltene Gelegenheit bietet, die alte Eisenbahnmaschinerie wieder zum Leben zu hören und zu sehen.
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