Fort Dobbs, Kolonialfort in Statesville, Vereinigte Staaten.
Fort Dobbs ist eine rekonstruierte Blockhaus-Festung mit Holzwällen aus der Kolonialzeit in Statesville. Die dreigeschossige Struktur mit einem flachen Schutzgraben zeigt typische Verteidigungsbauweise aus dem 18. Jahrhundert.
Das Fort wurde 1755 auf Befehl von Gouverneur Arthur Dobbs erbaut, um Siedler während des Franzosen- und Indianerkrieges zu schützen. Es spielte eine Rolle in den größeren Konflikten zwischen europäischen Mächten und Ureinwohnern, die die Region prägten.
Das Fort war ein Ort, an dem Siedler und Soldaten zusammenkamen, um sich gegen die Anspannungen der Grenzregion zu verteidigen. Heute können Besucher durch die rekonstruierten Räume gehen und verstehen, wie Menschen in einer gefährlichen Zeit zusammenlebten.
Das Fort befindet sich auf der Fort Dobbs Road und kann von Besuchern zu Fuß erkundet werden, wobei eine ebene Umgebung leichte Navigation ermöglicht. Die Anlage bietet Ausstellungen im Inneren und einen Außenbereich mit Informationstafeln.
Ein Überfall im Februar 1760 durch Cherokee-Krieger und Provinzsoldaten war das einzige dokumentierte Kampfgeschehen am Ort. Diese Schlacht bleibt ein wichtiger Moment in der Geschichte der Siedlerbefestigungen an der Grenze.
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