Qoʻqon, Historische Hauptstadt im Fergana-Tal, Usbekistan.
Kokand ist eine Stadt in der Ferganatal in Usbekistan, auf einer Höhe von ungefähr 400 Metern gelegen. Die Stadt verbindet mehrere Nachbarstädte über Straßen- und Eisenbahnlinien und liegt in einer fruchtbaren Ebene zwischen den Bergketten im Norden und im Süden.
Ein Fort aus dem Jahr 1732 verwandelte sich innerhalb weniger Jahre zur Hauptstadt eines Khanats, das Gebiete bis ins heutige Kasachstan kontrollierte. Russische Truppen annektierten das Khanat 1876 und veränderten damit die politische Ordnung der gesamten Region.
Der Palast von Khudayar Khan ist täglich für Besucher zugänglich und zeigt die Techniken örtlicher Handwerker bei Holzschnitzereien und Keramikfliesen. Die Arbeiten entstanden in den Jahren vor 1876, als einheimische Meister gemeinsam mit Spezialisten aus dem Norden an den Innenräumen arbeiteten.
Reisende sollten für den Besuch des Palastes und der Moschee mehrere Stunden einplanen, um die Details in den erhaltenen Räumen und den Innenhöfen in Ruhe zu sehen. Beide Orte liegen nahe beieinander und lassen sich zu Fuß erreichen, was einen zusammenhängenden Rundgang durch das alte Zentrum ermöglicht.
In der Stadt wird eine eigene Zubereitungsart von Pilaw mit Devzira-Reis, Knoblauch und Chilischoten praktiziert, die sich von anderen Rezepten im Tal unterscheidet. Diese Kombination verleiht dem Gericht einen kräftigen Geschmack, den Köche seit Generationen weitergeben.
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