Krušedol monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster in Krušedol Selo, Serbien.
Das Kloster Krušedol ist ein serbisch-orthodoxes Kloster am Hang der Fruška Gora in Serbien, das für seine Architektur und Grabstätten bekannt ist. Die Gebäude zeigen Elemente aus verschiedenen Epochen, mit einem rechteckigen Grundriss und Türmen, die durch spätere Umbauten verändert wurden.
Maksim Branković und Angelina von Serbien gründeten das Kloster zwischen 1509 und 1514, nachdem ihre Familie politische Macht verloren hatte. Im 18. Jahrhundert wurde es Sitz einer Metropolie und erlebte mehrere Umbauten nach Schäden durch Kriege und Brände.
Das Kloster bewahrt die Reliquien der Familie Branković — des Despoten Đorđe Branković (heiliger Maksim), seiner Mutter Angelina und des blinden Stefan Branković — in Schreinen, die 1759 auf Kosten des Novi-Sader Beamten David Racković gefertigt und bemalt wurden. 1706 und 1708 fanden hier zwei serbische Kirchen- und Volksversammlungen statt. Die Ikonostase vereint Ikonen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
Das Kloster liegt im Dorf Krušedol an der Straße zwischen Irig und Maradik, an den südöstlichen Hängen der Fruška Gora. Es ist durch ein Tor abgeschlossen, und das Eingangstor des Parks ist in Form der Kirche gebaut. Die Anlage hat einen eigenen Blumengarten und einen Park.
Das Kloster ist auf der 5-Dinar-Münze abgebildet und erhielt den Orden des Heiligen Sava 1. Grades. Es besaß zudem den Status einer kaiserlichen Lavra. Das Eingangstor des Parks ist in Form der Kirche gestaltet.
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