Lisy Nos, village russe
Lisy Nos ist eine Siedlung an der Küste des Finnischen Meerbusens nördlich von St. Petersburg, bekannt für ihre Sammlung von Holzvillen und historischen Strukturen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Häuser weisen charakteristische Architekturen auf mit Türmchen, Erkern und ausgeschnitzten Details, während sich entlang der Küste Strände mit Sand und Felsformationen erstrecken.
Die erste bekannte Erwähnung des Ortes stammt aus dem 16. Jahrhundert, damals als Dorf Lisichy. Im 19. Jahrhundert, mit der Ankunft der Eisenbahn, wurde es zu einem beliebten Ferienort für wohlhabende Petersburger, die Sommerhäuser bauten. Künstler wie Ivan Shishkin ließen sich von der Landschaft inspirieren, später wurde es ein Kurort mit neuen Wohnsiedlungen nach der Revolution.
Der Ort trägt seinen Namen nach einer geografischen Besonderheit: einem Vorgebirge, das wie eine Fuchsnase aussieht. Die Holzhäuser mit geschnitzten Fensterläden und Türmchen zeigen, wie wohlhabende Petersburger hier ihre Sommersitze bauten und die Gegend als Künstlerort nutzten.
Der Ort ist leicht mit der Eisenbahn vom Finländischen Bahnhof in St. Petersburg zu erreichen, die Fahrt dauert etwa 40 Minuten. Es gibt auch Busverbindungen vom U-Bahn-Ausgang Stara Derevnya, sowie die Möglichkeit, mit dem Auto über gut gekennzeichnete Routen anzureisen.
In den 1980er Jahren wurde eine Disneyland-ähnliche Vergnügungsanlage geplant, aber das Projekt wurde nie realisiert. Der Gedanke, dass dieser ruhige Ort fast ein großer Vergnügungspark hätte werden können, ist eine überraschende historische Wendung, die kaum jemand kennt.
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