Pelican, Kaiserliches Fabergé-Ei im Virginia Museum of Fine Arts, Vereinigte Staaten.
Das Pelikan-Ei ist ein kunstvoll gestaltetes Objekt aus Rotgold mit Diamanten und Emaille, das etwa 10 Zentimeter hoch ist und von oben durch eine Pelikanfigur gekrönt wird. Im Inneren befinden sich acht verbundene ovale Rahmen, die jeweils eine handgemalte Miniaturszene auf Elfenbein zeigen.
Das Ei wurde 1898 von Meisterjuwelier Michael Perkhin als Geschenk des Zaren Nikolaus II. an seine Mutter, die Kaiserin-Witwe Maria Feodorovna, geschaffen. Diese Kreation war Teil einer besonderen Tradition der königlichen Geschenke, die die künstlerische Exzellenz des Fabergé-Hauses demonstrierte.
Der Pelikan oben symbolisiert Muttersorge und Großzügigkeit, was durch acht ovale Miniaturen verstärkt wird, die von dänischen Künstlern handgemalt sind. Diese Arbeiten zeigen Institutionen, die von der Kaiserin-Witwe unterstützt wurden und spiegeln ihre Rolle als Mäzenin wider.
Das Ei wird in einem klimakontrollierten Ausstellungsraum im Virginia Museum of Fine Arts gezeigt, wo Besucher es aus sicherer Entfernung betrachten können. Da es sich um ein empfindliches historisches Objekt handelt, ist es hinter Schutzglas angebracht und kann nicht berührt werden.
Die acht Miniaturen im Inneren zeigen spezifische Lieblingseinrichtungen der Kaiserin-Witwe, was dieses Geschenk zu einer persönlichen Würdigung ihrer Philanthropie macht. Jedes ovale Bild wurde einzeln gemalt und deutet auf den großen handwerklichen Aufwand hin, der für diesen königlichen Auftrag betrieben wurde.
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