Dinamo Stadium, Regionales Kulturerbestadion auf der Krestowski-Insel, Sankt Petersburg, Russland.
Das Dinamo-Stadion ist ein Fußballplatz auf der Krestowski-Insel am Prospekt Dinamo 44, 1929 eröffnet und von den Architekten Oleg Lyalin und Jakow Swirski unter Beteiligung von Juri Schtschuko entworfen. Ein rechteckiges Spielfeld liegt innerhalb einer rotbraunen Laufbahn; eine niedrige weiße Mauer mit dunklem Zaun trennt beide. Eine lange Tribüne mit hellem Schrägdach auf dünnen Stützen und einer Reihe roter Sitze säumt eine Längsseite, gegenüber liegt ein kleinerer offener Rang, und an der rechten Kurve steht ein Flutlichtmast.
Das Stadion wurde 1929 eröffnet und wurde während der Belagerung von Leningrad 1942 Schauplatz eines bedeutsamen Matches zwischen Dynamo Leningrad und lokalen Teams. Dieses Spiel zeigte die Widerstandskraft der Stadt in schwierigsten Zeiten.
Der Name des Stadions stammt von Dynamo, der sowjetischen Sportgesellschaft, die die Anlage 1926 übernahm. Seit 1991 erinnert eine Gedenktafel aus Granit und Bronze am Eingangspavillon an das Blockadespiel vom 31. Mai 1942; eine 2002 ergänzte zweite Tafel nennt die Spieler, 2012 folgte ein Denkmal. Das Stadion ist weiterhin die Heimspielstätte des FK Dynamo Sankt Petersburg.
Der Ort befindet sich auf der Krestowski-Insel, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und gute Orientierungspunkte bietet. Besucher sollten sich vorher informieren, welche Veranstaltungen geplant sind, um Zugang während Matches oder Trainings zu bekommen.
2007 wurde ein Teil des Dinamo-Geländes für Luxuswohnungen und ein Geschäftszentrum abgegeben, ein Projekt von 77.000 m², später auf 96.000 m² erhöht. Der Schutzstatus von 2012 gilt für das Schießhaus und das konstruktivistische Restaurant „Grelka“, nicht für das ganze Stadion.
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