Troitsky Makariev Monastery, Orthodoxes Kloster in Kalyazin, Russland
Das Troitsky-Makariev-Kloster ist ein orthodoxes Kloster in Kalyazin, das am Ufer der Wolga liegt und aus Steingebäuden mit traditionellen Kuppeln und einer Umfassungsmauer besteht. Die verbliebenen Strukturen stehen auf einem Streifen Land, der von Wasser umgeben ist, nachdem ein Teil des ursprünglichen Geländes beim Bau des Uglitschskoje-Stausees überflutet wurde.
Das Kloster wurde im 15. Jahrhundert gegründet und wuchs über die folgenden Jahrhunderte zu einem wichtigen religiösen Zentrum der Region Twer heran. In den frühen 1940er Jahren wurde es im Zuge des Baus des Uglitschskoje-Stausees teilweise geflutet, wodurch ein Teil der ursprünglichen Anlage unter Wasser versank.
Das Kloster trägt den Namen des Heiligen Makarius, eines Mönchs, der im 15. Jahrhundert die erste Gemeinschaft an diesem Ort gründete. Sein Name ist im lokalen Gedächtnis lebendig geblieben, und die Anlage zieht Menschen an, die die orthodoxe Tradition im Wolgagebiet erkunden möchten.
Das Kloster liegt am Rande von Kalyazin und ist von der Stadtseite aus gut zu Fuß erreichbar, wobei der Weg entlang des Wolga-Ufers die beste Aussicht bietet. Ein Besuch in den trockeneren Monaten des Jahres lohnt sich, da dann der Wasserstand niedriger ist und mehr der alten Anlage sichtbar wird.
Obwohl das Kloster in sowjetischer Zeit für verwaltungstechnische Zwecke genutzt und dabei stark verändert wurde, ist es heute wieder als aktives religiöses Kloster tätig. Diese Wiedergeburt nach Jahrzehnten des Niedergangs und der Überschwemmung macht es zu einem ungewöhnlichen Beispiel für den Fortbestand orthodoxen Lebens in Russland.
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