Philip Johnson entwarf Gebäude, die Modernismus mit klassischen Referenzen verbinden und die Architektur des 20. Jahrhunderts prägten. Seine Arbeiten reichen von gläsernen Pavillons über Hochhäuser bis hin zu öffentlichen Plätzen und Kulturbauten. In seinen Entwürfen zeigt sich ein Interesse an klaren Formen, reflektierenden Oberflächen und der Beziehung zwischen Innen- und Außenraum. Die Sammlung umfasst das Glass House in New Canaan, einen transparenten Wohnbau inmitten der Landschaft, das Seagram Building in New York, einen bronzefarbenen Turm an der Park Avenue, und die Puerta de Europa in Madrid, zwei geneigte Türme am Paseo de la Castellana. Weitere Beispiele sind das AT&T Building mit seinem charakteristischen Giebel, die PPG Place in Pittsburgh mit ihren gotisch inspirierten Glastürmen, der IDS Center in Minneapolis und die Pennzoil Place in Houston. Dazu gehören auch der Fort Worth Water Gardens, ein urbaner Park mit Wasserbecken und Kaskaden, das Crystal Cathedral in Kalifornien, ein Kirchenbau aus Glas und Stahl, sowie das Amon Carter Museum in Fort Worth und das Kreeger Museum in Washington. Diese Orte zeigen verschiedene Seiten von Johnsons Schaffen und seine Fähigkeit, Gebäude an städtische und natürliche Umgebungen anzupassen.
Dieses Wohnhaus aus dem Jahr 1949 steht auf einem Grundstück in New Canaan und zeigt Philip Johnsons Annäherung an die Moderne. Die Wände bestehen aus durchsichtigem Glas, das von schwarzen Stahlträgern gehalten wird. Das Gebäude öffnet sich zu einem angelegten Garten, der Rasenflächen, Bäume und kleine Teiche umfasst. Im Inneren gibt es nur wenige Wände, sodass der Wohnbereich mit der Umgebung verschmilzt. Die Konstruktion ruht auf einem Ziegelunterbau und hat ein flaches Dach. In der Mitte steht ein zylindrischer Backsteinblock, der Bad und Kamin enthält. Das Haus wurde als Johnsons privater Wohnsitz entworfen und gilt heute als Beispiel für die transparente Architektur der Nachkriegszeit.
Dieser 38-geschossige Büroturm steht in der Park Avenue und wurde in den späten 1950er Jahren fertiggestellt. Philip Johnson arbeitete mit Mies van der Rohe zusammen, um ein Gebäude zu schaffen, das Glas und Bronze kombiniert. Die Fassade zeigt ein gleichmäßiges Raster aus dunklen Fensterbändern. Vor dem Eingang liegt ein offener Platz mit flachen Wasserbecken, die das Licht reflektieren. Das Gebäude gehört zu den wichtigsten Beispielen der Nachkriegsarchitektur in New York und beeinflusste den Bürobau weltweit. Die klaren Linien und die zurückgesetzte Position zur Straße veränderten die Art, wie Hochhäuser in die Stadt eingefügt werden.
Dieser Büroturm aus dem Jahr 1984 steht in Manhattan und ist eines der wichtigsten Bauwerke Philip Johnsons. Die Fassade besteht aus Granit, während ein dekorativer Giebel an historische Möbel erinnert. Das Design verbindet modernistische Formen mit klassischen Elementen und hebt sich von den benachbarten Hochhäusern ab. Die Basis bietet Platz für Geschäfte und eine öffentliche Durchgangshalle. Das Gebäude ist Teil der Architekturgeschichte New Yorks und zeigt Johnsons Interesse an historischen Bezügen.
Das markante Bürogebäude wurde 1986 fertiggestellt und zeigt Philip Johnsons Wechsel vom Internationalen Stil zu postmodernen Formen. Es trägt seinen Spitznamen wegen der ovalen Form und der roten Granitfassade. Die drei Ebenen sind versetzt angeordnet, sodass jede Etage einen anderen Durchmesser hat. Diese Struktur hebt sich von den rechteckigen Türmen in der Umgebung ab und fügt sich in Johnsons Experimente mit Geometrie und Farbe in der Stadtlandschaft ein.
Dieser Gebäudekomplex gehört zu den Arbeiten, die Philip Johnson in den Vereinigten Staaten schuf. Die sechs Türme mit ihren Glasfassaden greifen auf mittelalterliche Vorbilder zurück und ergeben ein Ensemble, das das Stadtbild prägt. Die Architektur verbindet moderne Bautechnik mit historischen Formen und fügt sich in das Werk ein, das auch das Glass House in New Canaan und das Seagram Building in New York umfasst.
Dieses Gebäude für religiöse Versammlungen zeigt Philip Johnsons Ansatz zur Verbindung von Glaskonstruktion und christlicher Architektur. Die Fassade besteht aus Tausenden von Glasscheiben, die in einem sternförmigen Grundriss angeordnet sind, und lässt Tageslicht in den Innenraum eindringen. Die Konstruktion aus Stahl und Glas entstand in den späten siebziger Jahren und verbindet modernistische Prinzipien mit religiöser Funktion.
Pennzoil Place besteht aus zwei Hochhäusern mit 36 Stockwerken, die Philip Johnsons Verbindung von modernen Formen und markanter Geometrie zeigen. Die beiden Türme haben schräge Dächer und Fassaden aus bronzefarbenem Glas. Sie stehen in einem engen Abstand zueinander und schaffen zwischen sich einen schmalen Spalt, der sich nach oben hin öffnet. Diese Anordnung verändert das Aussehen je nach Standort des Betrachters. Die Gebäude gehören zu Johnsons Arbeiten in Houston und zeigen seinen Einfluss auf die Architektur der Stadt.
Das Museumsgebäude besteht aus Texas-Muschelkalk und zeigt hohe Säulen sowie große Fensterfronten. Philip Johnson entwarf dieses Museum als Teil seiner modernistischen Bauten in den Vereinigten Staaten. Die Fassade verbindet klassische Formen mit klaren Linien und spiegelt Johnsons Ansatz wider, traditionelle Elemente in zeitgenössische Architektur zu integrieren.
Dieses Gebäude aus dem Jahr 1963 verbindet eine Privatresidenz mit Ausstellungsräumen für moderne Kunst und Skulpturen in modernistischem Stil. Das Kreeger Museum zeigt, wie Johnson Wohn- und Ausstellungsfunktionen in einem einzigen Bauwerk vereinte, das Teil seiner Arbeit ist, bei der er Modernismus mit klassischen Elementen kombinierte und Gebäude in den Vereinigten Staaten und Europa entwarf.
Dieser Stadtpark aus dem Jahr 1974 zeigt drei große Becken mit Wasserfällen und Betonstrukturen. Das Wasser fließt über gestufte Flächen und bildet ruhige Teiche. Besucher gehen zwischen den Betonwänden entlang und hören das Rauschen der Kaskaden. Der Park bietet einen kühlen Rückzugsort mitten in der Stadt und gehört zu den modernistischen Arbeiten von Philip Johnson in den Vereinigten Staaten.
Dieses Hochhaus aus dem Jahr 1972 erhebt sich auf 57 Stockwerke und trägt die klaren Linien des Modernismus in Johnsons Werk. Die Fassade besteht aus Glas mit rund 8000 Fenstern, die das Tageslicht einfangen und die Gebäudeoberfläche in wechselndes Licht tauchen. Im Inneren befinden sich Büros, Geschäfte und ein Hotel, sodass Menschen hier arbeiten, einkaufen oder übernachten. Das Gebäude formt einen Teil der Skyline von Minneapolis und zeigt, wie Johnson Funktionalität und ästhetische Klarheit verbindet.
Die zwei 1996 erbauten Türme steigen 115 Meter in die Höhe und neigen sich um 15 Grad zur Plaza de Castilla. Philip Johnson entwarf die Puerta de Europa als eines seiner bedeutenden Werke in Europa. Die Zwillingstürme stehen in Madrid und markieren eine wichtige Zufahrt zur Stadt. Ihre geneigte Form hebt sie von anderen Gebäuden in der Umgebung ab und zeigt Johnsons Interesse an geometrischer Klarheit und modernem Ausdruck. Heute gehören sie zu den erkennbaren Punkten in der Skyline von Madrid.
Dieser Komplex im Herzen von Dallas vereint einen Garten, einen Glockenturm mit 49 Bronzeglocken und eine Kapelle, deren spiralförmiges Dach sich zum Himmel windet. Philip Johnson entwarf den Ort als Raum der Stille inmitten der Stadt. Die Kapelle empfängt Besucher mit Glasfenstern, die das Licht in sanften Farben brechen. Der Garten bietet eine Pause vom Verkehr und den hohen Gebäuden ringsum. Der Turm läutet zu besonderen Anlässen und bringt eine feierliche Note in das Viertel. Die Form der Kapelle hebt sich von den rechtwinkligen Fassaden der Umgebung ab und fügt der Skyline von Dallas eine organische Linie hinzu.
Dieser Büroturm in Houston erreicht 275 Meter Höhe und erstreckt sich über 64 Stockwerke. Die Glasfassade reflektiert das Tageslicht und verändert ihr Aussehen je nach Wetter und Tageszeit. An der Spitze leuchtet ein vertikaler Lichtstrahl, der nachts über die Stadt strahlt. Philip Johnson entwarf das Gebäude als markantes Element der Skyline, das klassische Proportionen mit modernistischen Baumaterialien verbindet. Der Turm steht in einem weitläufigen Park mit angelegten Gärten und Wasserspielen, die eine Ruhezone inmitten des Geschäftsviertels bilden.
Diese Ruine liegt auf Roosevelt Island in New York und war einst ein Krankenhaus für Pockenkranke. James Renwick Jr. entwarf das Gebäude 1856 im neugotischen Stil. Philip Johnson arbeitete später an der Stabilisierung der verfallenen Mauern und fügte Stahlstützen ein, um die Struktur zu erhalten. Die Fassade aus grauem Stein zeigt noch die ursprünglichen Fensteröffnungen und Bögen. Das Gebäude steht offen zum Himmel, ohne Dach oder Innenräume. Die Lage am Ostrand der Insel bietet einen Blick auf den East River und die Skyline von Manhattan.
Die 191 Peachtree Tower ist ein Bürogebäude im Zentrum von Atlanta. Der Turm wurde in den späten 1980er Jahren fertiggestellt und steht an der Peachtree Street, einer der Hauptachsen der Stadt. Die Fassade kombiniert reflektierendes Glas mit vertikalen Elementen aus hellem Stein, und das Profil des Gebäudes verjüngt sich nach oben hin. Das Design von Philip Johnson zeigt geometrische Klarheit und einen Bezug zur Straßenfront, wobei die Basis durch eine bogenförmige Öffnung markiert wird. Im Inneren befinden sich Büroetagen, und das Erdgeschoss öffnet sich zur Straße. Die Umgebung ist geprägt von weiteren Hochhäusern, und die 191 Peachtree Tower trägt zur Skyline von Atlanta bei.
Das David H. Koch Theater ist ein Opernhaus am Lincoln Center in Manhattan. Die Fassade zeigt hohe Glasfenster, die den Blick auf die Treppen und Foyers im Inneren freigeben. Der Zuschauerraum bietet mehrere Ränge und eine offene Decke mit goldenen Kreisen. Philip Johnson entwarf das Gebäude in den sechziger Jahren. Die Architektur nutzt klare Linien und weite Glasflächen, die das Theater mit den umliegenden Plätzen des Kulturzentrums verbinden. Das Haus dient als Hauptbühne für Ballett und Oper in New York. Abends beleuchten Lichter die Fassade und machen das Theater sichtbar von der Straße.
Das Munson-Williams-Proctor Arts Institute ist ein Museum und Kulturzentrum in Utica. Philip Johnson entwarf 1960 den nördlichen Museumsflügel, ein Gebäude aus hellem Kalkstein mit rechteckigen Formen und klaren Proportionen. Die Fassade zeigt strenge geometrische Muster und große Glasflächen, die Tageslicht in die Ausstellungsräume leiten. Innen gliedern sich die Galerien um ein zentrales Atrium, das mehrere Stockwerke verbindet. Die Oberflächen wirken ruhig, die Linien sind nüchtern. Das Gebäude gehört zu einem größeren Ensemble, das auch Kunstschulen und historische Architektur umfasst. Johnson kombinierte hier modernistische Prinzipien mit funktionalen Anforderungen für ein Museum. Das Haus steht etwas zurückversetzt vom Straßenrand, umgeben von Rasenflächen und niedrigen Hecken.
Das Sheldon Museum of Art wurde als Museumsgebäude für die Universität von Nebraska entworfen und beherbergt Werke amerikanischer Kunst. Die Fassade besteht aus Travertin, einem hellen Stein, der Licht reflektiert und dem Gebäude ein ruhiges, monumentales Aussehen verleiht. Die Konstruktion ruht auf Pfeilern, die den Eindruck erwecken, das Gebäude schwebe leicht über dem Boden. Große Fenster lassen natürliches Licht in die Ausstellungsräume eindringen. Der Innenraum ist offen gestaltet, mit klaren Linien und einer Anordnung, die den Blick auf die Kunstwerke lenkt. Die Architektur verbindet modernistische Prinzipien mit klassischen Proportionen. Das Museum liegt auf dem Campus in Lincoln und ist von Rasenflächen und Gehwegen umgeben. Besucher betreten das Gebäude über eine breite Treppe, die zum Haupteingang führt.
Die Kapelle St. Basil auf dem Campus der Universität Houston ist ein Gebäude aus Backstein mit einem kubischen Körper und einer vergoldeten Kuppel. Der Entwurf kombiniert romanische Bögen mit modernen geometrischen Flächen und schafft einen Raum für Gottesdienst und Besinnung. Das Innere empfängt natürliches Licht durch die Kuppel und schafft ein Spiel zwischen Schatten und Helligkeit auf den Wänden. Die Kapelle liegt zwischen Grünflächen und Universitätsgebäuden und ist ein religiöser Treffpunkt für Studenten und Besucher.
Dieser Park im Uptown District beherbergt eine halbkreisförmige Wasserwand, die mehr als 18 Meter in die Höhe ragt. Das Wasser fließt über die Außenseite der Struktur herab und sammelt sich in einem flachen Becken, wo Besucher sich aufhalten und dem Klang des fallenden Wassers zuhören. Die Form der Wand umschließt einen offenen Bereich, der einen ruhigen Raum inmitten der umliegenden Bürotürme schafft. Der Park zieht Anwohner und Besucher an, die bei warmem Wetter hier pausieren oder spazieren gehen. Die Anlage wurde in den 1980er Jahren als Teil eines größeren Komplexes entworfen und dient als öffentlicher Treffpunkt in diesem Geschäftsviertel von Houston.