Djurö National Park, Nationalpark im Archipel des Vänern-Sees, Schweden
Djurö Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit über 30 Inseln und felsigen Inselchen auf etwa 24 Quadratkilometern im größten See Schwedens. Die Landschaft besteht aus steinigen Küsten, Kiefernwäldern und offenen Felsflächen, die sich über das Wasser verteilen.
Das Gebiet wurde seit dem 16. Jahrhundert kaum besiedelt und 1991 offiziell als Nationalpark unter Schutz gestellt. Diese lange Periode mit minimaler menschlicher Aktivität ermöglichte es der Natur, ihre Landschaft und Tierwelt zu bewahren.
Die Inseln zeigen traditionelle Lebensweisen durch die historische Verbindung zur Fischerei und zur Nutzung natürlicher Ressourcen. Menschen haben diesen Ort über Generationen hinweg geprägt, indem sie von dem lebten, was die Natur bot.
Der Park ist nur mit dem Boot erreichbar und die beste Anlegestelle befindet sich an Malbergshamn an der Nordküste. Es ist wichtig, die Sperrgebiete zu beachten, da große Teile des Parks während der Brutzeit geschlossen sind.
Die östlichen und südlichen Küsten sind von April bis Juli geschlossen, um Brutplätze von Fischern, Hobby-Falken und anderen Seevögeln zu schützen. Dies ist eine der wenigen Zeiten im Jahr, wenn Besucher diese Bereiche meiden müssen, um die Tierwelt nicht zu stören.
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