Hudiksvall, Küstengemeinde in der Provinz Gävleborg, Schweden.
Hudiksvall ist eine Küstenstadt an der Baltischen See in der Provinz Gävleborg. Das Gebiet wird von ausgedehnten Wäldern geprägt, die sich bis zu felsigen Hügeln erstrecken, die zum Wasser hin abfallen.
Der König John III von Schweden gründete die Stadt 1582, um Kaufleute aus dem älteren Hudik-Gebiet neu anzusiedeln und einen Handelsstützpunkt zu schaffen. Über die Jahrhunderte wurde die Stadt durch wiederholte Brände geprägt, was ihre Entwicklung nachhaltig beeinflusste.
Das Gemeindewappen zeigt eine nach rechts gewandte stehende Ziege, die die Tradition der Ziegenzucht in der Region Hälsingland repräsentiert.
Die Stadt ist über die Ostküstenbahn und die europäische Route E4 mit anderen schwedischen Städten verbunden. Stockholm liegt südlich und ist mit dem Auto oder Zug erreichbar.
Die Stadt wurde durch zehn bedeutende Brände heimgesucht, von denen das verheerendste 1721 stattfand, als russische Truppen fast die gesamte Siedlung zerstörten. Nur die Kirche blieb von diesem Angriff verschont und steht als Zeugnis dieser turbulenten Vergangenheit.
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