Internationale Strahlenschutzkommission, Organisation
Die Internationale Kommission zum Schutz vor Ionisierender Strahlung ist eine unabhängige Organisation von Fachleuten, die sich mit Strahlensicherheit und dem Schutz von Menschen und Umwelt beschäftigt. Sie entwickelt Richtlinien und Empfehlungen, die weltweit von Ländern bei der Festlegung von Sicherheitsstandards verwendet werden.
Die Organisation entstand 1928 in Stockholm als Internationales Röntgen- und Radiumschutzkomitee und erhielt ihren heutigen Namen 1950. Sie entwickelte sich weiter, um neue Anwendungen von Strahlung einzubeziehen und formalisierte ihre Richtlinien besonders nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die ICRP trägt den Namen ihrer Funktion: international, unabhängig und auf Strahlenschutz ausgerichtet. Die Organisation verkörpert eine wissenschaftliche Gemeinschaft, in der Experten aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten, um sachliche Empfehlungen zu entwickeln, die Menschen schützen sollen.
Die Organisation bietet auf ihrer Website Zugang zu Leitfäden und Ressourcen für verschiedene Szenarien mit Strahlung, von medizinischen Verfahren bis zu Kernkraftwerken. Die Informationen sind öffentlich verfügbar und sollen Fachleuten und Behörden bei der Umsetzung von Sicherheitsstandards helfen.
In ihren frühen Jahren führten Wissenschaftler Experimente mit Röntgengeräten durch, ohne die Risiken zu verstehen, was zu Verbrennungen und anderen Verletzungen führte. Diese tragischen Erfahrungen motivierten die Entwicklung systematischer Sicherheitsrichtlinien, die heute Leben schützen.
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