Linnés Hammarby, Botanisches Museum mit historischem Herrenhaus in Uppsala, Schweden.
Linnaeus Hammarby ist ein Ensemble aus Holzgebäuden auf einem Hügel bei Uppsala, das aus einem zweistöckigen Wohnhaus, Wirtschaftsgebäuden und einem Museumsgebäude besteht. Die Anlage bewahrt das ursprüngliche Erscheinungsbild aus dem 18. Jahrhundert, mit Inneneinrichtungen, Tapeten und wissenschaftlichen Sammlungen in ihrem ursprünglichen Zustand.
Linnaeus kaufte das Anwesen 1758 als Sommerresidenz und privates Forschungszentrum, wo er bis zu seinem Tod 1778 arbeitete. Das Gebäude hinter dem Haus wurde später als Naturkundemuseum gebaut, um seine bedeutenden Sammlungen von Pflanzen und Artefakten zu schützen.
Besucher können hier die wissenschaftlichen Instrumente und persönlichen Gegenstände sehen, die Linnaeus täglich nutzte, um seine Theorien zu entwickeln. Der Ort zeigt, wie ein Gelehrter des 18. Jahrhunderts sein Wissen dokumentierte und seine Ideen in einem privaten Umfeld vorantrieb.
Das Anwesen ist an Sommerwochenenden und an Wochentagen mit variabler Öffnungszeit zugänglich, mit Führungen in verschiedenen Sprachen. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege über unebenes Gelände rund um die Gebäude und Gärten führen.
Der Garten auf dem Gelände enthält viele Pflanzenarten, die zu Linnaeus' Zeit angebaut wurden und zeigen, welche Gewächse seinen Forschungen zugänglich waren. Diese lebenden Exemplare bieten einen unerwarteten Einblick darin, wie der Botaniker seine Theorien entwickelt hat.
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