Styggforsen, Wasserfall in Boda, Schweden
Styggforsen ist ein Wasserfall, der sich 36 Meter tief durch Kalksteinformationen an der östlichen Kante des Siljan-Ring-Kraters ergießt. Die Wasserströme fließen in mehreren Kaskaden über die Felswand, während die umgebenden Steinschichten verschiedene Farben und Texturen zeigen.
Der Wasserfall entstand durch die Erosion über Jahrtausende, aber sein geologisches Umfeld wurde vor etwa 377 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag geprägt, der das Siljan-Ring-Becken schuf. Dieses Ereignis während des Devon formte die Steinschichten, die heute die Wasserfälle prägen.
Der Ort erscheint in Ingmar Bergmans Film Die Jungfrauenquelle und trägt durch seine natürlichen Kalksteinformationen zum schwedischen Filmererbe bei. Besucher können die dramatischen Felsformationen sehen, die den Film geprägt haben.
Ein Rundweg von etwa einem Kilometer führt zu Aussichtspunkten und zur Trollhöhle mit Sicherheitsbarrieren an steilen Abschnitten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege teilweise nass und rutschig werden können.
An der Basis des Wasserfalls befindet sich eine Quarzgesteinsmasse, die älter ist als der Meteoriteneinschlag und einen seltenen geologischen Schnittpunkt bildet. Dieses Material offenbart Schichten aus verschiedenen erdgeschichtlichen Perioden an einem einzigen Ort.
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