Kunstmuseum Malmö, Kunstmuseum im Schlosskomplex Malmö, Schweden.
Das Malmö Kunstmuseum befindet sich in der Malmö Burg und zeigt etwa 40.000 Kunstwerke von der Renaissance bis zur Gegenwart in verschiedenen Ausstellungsbereichen. Die Sammlungen umfassen nordische und europäische Werke, die in mehreren Räumen des Burgkomplexes verteilt sind.
Das 1841 gegründete Museum ist seit 1937 in einem Backsteinbau im Komplex des Schlosses Malmöhus untergebracht und wird von der Stadt Malmö verwaltet. Seine Sammlung nordischer Moderne ging aus der Schenkung Herman Gotthardts hervor, der zwischen 1914 und 1943 700 Werke zusammentrug; 2015 übernahm das Museum die Verwaltung der Schyl-Schenkung des Malmö Konsthall.
Das Museum bewahrt über 2.600 Zeichnungen und 25 Gemälde von Carl Fredrik Hill sowie eine Sammlung russischer Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, erworben auf der Baltischen Ausstellung 1914, mit Werken von Alexander Golowin, Kusma Petrow-Wodkin, Alexander Hausch und Pawel Kusnezow. Die Schenkung Herman Gotthardt von 700 zwischen 1914 und 1943 zusammengetragenen Werken begründete die Sammlung nordischer Moderne.
Das Museum liegt im Burgkomplex Malmöhus und ist über eine Brücke mit Metallgeländer über den Graben erreichbar. Der rund 1.000 Quadratmeter große Saal im Obergeschoss dient den großen Wechselausstellungen, ein kleinerer Raum kurzen, experimentellen nordischen und internationalen Projekten. Jährlich finden etwa zehn Ausstellungen statt, überwiegend zu nordischen Themen.
Herman Gotthardt trug zwischen 1914 und 1943 rund 700 Werke zusammen; diese Schenkung legte den Grundstock für die Sammlung nordischer Moderne des Museums. Vertreten sind unter anderem Isaac Grünewald, Sigrid Hjertén, Vera Nilsson, J.F. Willumsen und Tyko Sallinen.
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