Halmstad Castle, Renaissanceschloss in Halmstad, Schweden
Schloss Halmstad ist ein Renaissanceschloss am Ufer des Flusses Nissan in der Stadt Halmstad in Schweden. Es besteht aus vier Flügeln, die einen geschlossenen Innenhof umgeben, und dient heute als Amtssitz des Landrats der Provinz Halland.
Das Schloss wurde zwischen 1609 und 1615 unter dem dänischen König Christian IV. erbaut, als die Region Halland noch zu Dänemark gehörte. Nach dem Frieden von Roskilde im Jahr 1658 fiel das Gebiet an Schweden, und das Schloss wechselte die Herrschaft.
Im Schloss sind Werke der Halmstad-Gruppe zu sehen, einer Künstlergemeinschaft aus den 1920er Jahren, die den Surrealismus nach Schweden brachte. Diese Gemälde hängen in den Repräsentationsräumen und können bei geführten Besuchen besichtigt werden.
Das Schloss ist in erster Linie ein Verwaltungsgebäude und für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich. Bei Sonderveranstaltungen und Kulturereignissen werden jedoch Führungen angeboten, und es lohnt sich, vorab zu prüfen, wann diese stattfinden.
Der geschlossene Innenhof wird im Sommer zur Bühne für Freilichtaufführungen. Im Winter verwandelt er sich in einen Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr zurückkehrt.
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