Gåsevadholm Castle, Schloss auf einer Insel im Rolfsån-Fluss, Gemeinde Kungsbacka, Schweden.
Gåsevadholm ist ein Schloss auf einer Insel im Fluss Rolfsån, das sich durch seine rosa Fassade und Architektur aus dem 18. Jahrhundert auszeichnet. Das Gebäude liegt inmitten einer Landschaft mit Gärten und natürlichen Bereichen, die zusammen einen historischen Anwesen-Komplex bilden.
Der Kaufmann und East-India-Company-Direktor Niclas Sahlgren ließ das Schloss 1757 errichten, doch die Ländereien reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück zur Familie Pik. Diese lange Geschichte machte den Ort zu einem kontinuierlich entwickelten Besitz über mehrere Epochen hinweg.
Der Name Gåsevadholm erinnert an eine Furt (vad) über den Rolfsån; die Endung -holm kam hinzu, als das von Wasser umgebene Schloss auf einer Insel lag. Seit 2001 sind die rund 220 Hektar Ackerland des Gutes verpachtet; heute sind die auffälligsten Aktivitäten der Stallbetrieb und der Golfclub Forsgården, der etwa 60 Hektar pachtet.
Gåsevadholm ist ein privates Gut, und das Schloss ist nicht für Besucher geöffnet; Park und Grundstücke dürfen nicht ohne Erlaubnis betreten werden. Die sichtbarste Aktivität auf den Ländereien ist heute der Golfclub Forsgården, der etwa 60 Hektar des Guts pachtet, daneben gibt es Stallbetrieb. Das Gut liegt in der Gemeinde Tölö, Kommune Kungsbacka, und ist am besten von der öffentlichen Straße aus zu sehen.
Der botanische Garten und das naturhistorische Museum stammen nicht von Carl Otto Silfverschiöld, sondern von Claes Alströmer, einem Schüler Linnés, der Sara Katarina Sahlgren heiratete und 1794 auf Gåsevadholm starb. Carl Otto Silfverschiöld ließ das Schloss dagegen 1855–1856 nach Plänen des Architekten Adolf Wilhelm Edelsvärd in einem mittelalterlich anmutenden Stil umbauen.
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