Vallda Sandö, Naturschutzgebiet in der Provinz Halland, Schweden
Vallda Sandö ist ein Naturschutzgebiet an der westschwedischen Küste in Halland und erstreckt sich über eine Halbinsel mit vier Landzungen, fünf kleinen Inseln und verschiedenen Landschaftstypen. Das Gelände bietet Salzwiesen, Sandstrände und Felsklippen, die sich über insgesamt 349 Hektar verteilen.
Das Gebiet zeigt Besiedlungsspuren aus der Bronzezeit, mit mehreren großen Hügelgräbern auf den Landzungen Kalven und Sandöknapp. Diese Monumente deuten auf eine frühe menschliche Präsenz an diesem Küstenabschnitt hin.
Fischer verkaufen ihren Fang direkt im Hafen von Lerkil, der fast 1.000 Liegeplätze für maritime Aktivitäten bereitstellt.
Das Gebiet ist mit markierten Wegen, Bänken und Toilettenanlagen ausgestattet und bietet gute Erreichbarkeit vom Parkplatz zum nördlichen Strand. Besucher finden hier ausreichend Infrastruktur für einen komfortablen Aufenthalt in der Natur.
Die Salzwiesen beherbergen seltene Kalksteinorchideen mit zarten violetten Blüten, die ausschließlich in salzigen Küstengebieten Westschwedens vorkommen. Diese Pflanzen schaffen während der Blütezeit ein besonderes botanisches Erlebnis.
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