Fårö lighthouse, Steinleuchtturm auf der östlichen Insel Fårö, Schweden
Der Fårö-Leuchtturm steht an der Ostspitze der Insel Fårö in der Ostsee. Der Steinturm, erbaut 1846–1847, trägt eine Laterne, die von 1891 bis 1976 eine Fresnel-Linse erster Ordnung beherbergte. Der Leuchtturm ist noch in Betrieb und gehört der schwedischen Seefahrtsbehörde.
Der Leuchtturm Fårö wurde 1846–1847 erbaut und am 21. Oktober 1847 eingeweiht, nachdem Beschwerden über zu wenige Leuchttürme an Gotlands Küsten laut geworden waren; er folgte ein Jahr nach dem Leuchtturm Hoburg im Süden der Insel. Seine Rüböllampen wurden 1882 durch Paraffinlampen ersetzt, 1891 eine rotierende Linsenvorrichtung eingebaut und 1953 elektrifiziert. 1977 wurde er unbemannt; letzter Leuchtturmwärter war Joe Nordberg.
Der Leuchtturm ist weiterhin in Betrieb und gehört der schwedischen Seefahrtsbehörde, die ihn unterhält. Sein letzter Leuchtturmwärter, Joe Nordberg, verließ den Turm 1977 bei der Entbemannung; seit 1976 wird das Feuer ferngesteuert. Ab 1891 erzeugte eine rotierende Linsenvorrichtung alle zwanzig Sekunden einen vier Sekunden langen Blitz.
Der Ort bietet gute Aussichtspunkte vom Wasser aus und vom Ufer, besonders bei klarem Wetter. Der Zugang zur Insel ist mit dem Boot möglich und die Umgebung bietet Raum zum Erkunden und Fotografieren.
Der letzte Leuchtturmwärter, Joe Nordberg, blieb bis zur Außerdienststellung der Station 1977; seit 1976 wird der Turm ferngesteuert und gehört weiterhin der schwedischen Seefahrtsbehörde. Von 1891 bis 1976 machte eine Fresnel-Linse erster Ordnung das Feuer sehr stark.
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