Härlanda fängelse, Architekturensemble in Göteborg, Schweden
Härlanda fängelse ist eine dreigeschossige Gefängnisanlage in Göteborg mit einem kreuzförmigen Grundriss, bei dem Wohnzellentrakts die Hauptlängsachse des Gebäudes durchqueren. Die Gesamtanlage wird heute von Stadtbehörden genutzt und beherbergt kulturelle Einrichtungen in verschiedenen Gebäudeteilen.
Der Komplex wurde von Architekt Gustaf Lindgren entworfen und nahm 1907 seinen Betrieb auf, um etwa 170 Häftlinge aufzunehmen. Die Kapazität wuchs in den 1950er Jahren auf etwa 300 Plätze, bis die Anlage 1997 geschlossen wurde.
Das Kulturhuset Kåken nutzt seit 2007 die ehemalige Schreinerei des Gefängnisses und beherbergt zwei Bibliotheken, die dort zusammengezogen wurden. Der Ort ist zum Treffpunkt für kulturelle Aktivitäten und zum Ort des Austauschs geworden.
Der Gelände beherbergt verschiedene öffentliche Dienste und ist für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals geöffnet. Besucher sollten beachten, dass Zugänglichkeit und Öffnungszeiten je nach geplanten Aktivitäten variieren können.
Das Gelände wurde 2011 in Härlanda Park umbenannt und bewahrt fünf kleinere Gebäude von 1912, die ursprünglich als Wohnungen für Mitarbeiter dienten. Ein Sportplatz auf dem Grundstück unterstreicht die Transformation von einer restriktiven Institution zu einem öffentlichen Raum.
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