Chiang Mai, Kulturhauptstadt im Norden Thailands
Chiang Mai ist eine Stadt im Norden Thailands, umgeben von bewaldeten Bergen und durchzogen von einem quadratischen Graben mit restaurierten Mauern aus rotem Backstein. Das historische Zentrum liegt auf 310 Metern Höhe und wird von modernen Vierteln mit Geschäften, Restaurants und Wohngebieten umschlossen.
Die Stadt wurde 1296 als Hauptstadt des Lanna-Königreichs gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen Südchina und den Küstenregionen. Im 18. Jahrhundert verlor sie ihre Unabhängigkeit und wurde später Teil des modernen Thailand.
Mönche in safranfarbenen Roben sammeln jeden Morgen Almosen entlang der Straßen, während Anwohner respektvoll Reis und Speisen in die Bettelschalen legen. In den zahlreichen Tempeln nehmen Einheimische an Meditationssitzungen teil und bringen Räucherstäbchen und Blumengirlanden zu den Altären.
Der Flughafen liegt wenige Kilometer außerhalb und bietet Verbindungen zu vielen asiatischen Städten, während rote Sammeltaxis und Motorradtaxis den lokalen Transport übernehmen. Die kompakte Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, außerhalb der Mauern helfen Fahrzeuge weiter.
Jeden Sonntag verwandelt sich die Hauptstraße der Altstadt in einen Straßenmarkt, auf dem Kunsthandwerker handgewebte Stoffe, Holzschnitzereien und Silberschmuck direkt an ihre Stände bringen. Besucher finden hier auch Garküchen, die gebratene Nudeln und klebrigen Reis mit Mango anbieten.
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