Lamphun, Verwaltungsprovinz im Norden Thailands.
Lamphun ist eine Verwaltungsprovinz im Norden Thailands, die sich entlang des Ping-Flusstals zwischen bewaldeten Bergketten erstreckt. Das Gebiet umfasst acht Distrikte mit Reisfeldern, kleineren Städten und Dorfgemeinschaften, die in der sanft gewellten Landschaft zwischen den Hügeln liegen.
Das Gebiet war bis 1281 Sitz des nördlichsten Mon-Königreichs, bevor König Mengrai von Lan Na die Kontrolle übernahm. Diese Eroberung markierte das Ende der Mon-Herrschaft und den Beginn der Integration in das expandierende Lan-Na-Reich.
Der Name stammt aus der alten Mon-Sprache und verweist auf das historische Königreich Haripunchai, das jahrhundertelang hier bestand. Besucher sehen noch heute Einflüsse dieser Vergangenheit in der Architektur der Tempel und in lokalen Handwerkstraditionen, die sich über Generationen hinweg erhalten haben.
Die meisten Besucher nutzen die Stadt Lamphun als Ausgangspunkt, um von dort aus die umliegenden Dörfer, Tempel und Naturgebiete zu erkunden. Wer sich für ländliche Landschaften und kleinere Siedlungen interessiert, sollte ausreichend Zeit für Fahrten zwischen den Distrikten einplanen.
Drei Nationalparks liegen innerhalb der Provinzgrenzen und bewahren ausgedehnte Waldgebiete mit einheimischer Flora und Fauna. Wanderer und Naturfreunde finden hier Wege durch Bergwälder, die sich deutlich von den bewirtschafteten Tallagen unterscheiden.
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