Amnat Charoen, Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands
Amnat Charoen ist eine Verwaltungsprovinz im Nordosten Thailands, die sich über das Mekong-Tal mit sieben Distrikten erstreckt und landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wasserläufe sowie Naturschutzgebiete umfasst. Die Provinz gliedert sich in 24 kommunale Bereiche, darunter ein zentraler Ort und zahlreiche Unterbezirksgemeinden, während spezielle Verwaltungseinheiten die nicht kommunalen Regionen betreuen.
Das Gebiet erhielt am 12. Januar 1993 den Status einer eigenständigen Provinz, nachdem es zuvor von Nakhon Khemarat und Ubon Ratchathani aus verwaltet worden war. Diese administrative Neuorganisation fand während der Regierungszeit von König Rama IX statt und trennte die Region von ihrer früheren Zuordnung unter König Rama III.
Die Bewohner folgen dem Dhamma-Landwirtschaftsmodell, das biologischen Anbau ohne chemische Zusätze und gemeinsame Entscheidungen innerhalb der Dörfer betont. Webstühle stehen in vielen Häusern, wo Familien Seidenstoffe in Mustern herstellen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die Provinz lässt sich über Straßenverbindungen erreichen, die durch die sieben Distrikte führen und die einzelnen Gemeinden miteinander verbinden. Besuchereinrichtungen und Informationsstellen befinden sich überwiegend in der zentralen Stadt, von wo aus Ausflüge in die umliegenden Gebiete geplant werden können.
Das Provinzsiegel zeigt den Phra Mongkol Ming Muang, eine Buddha-Statue mit einer Höhe von 20 Metern (etwa 66 Fuß), die auf einem Hügel über der Region steht. Der Hopea ferrea-Baum und der siamesische Schlammkarpfen dienen als regionale Symbole, die in lokalen Zeremonien und auf offiziellen Dokumenten erscheinen.
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