Phutthamonthon, Buddhistischer Park in Nakhon Pathom, Thailand.
Phutthamonthon ist eine Anlage für buddhistische Praxis in der Provinz Nakhon Pathom, die sich über rund 400 Hektar mit Teichen, Gärten und Wegen erstreckt. In der Mitte steht eine vergoldete Skulptur von etwa 16 Metern Höhe, umgeben von vier Pavillons aus Marmor.
Die Regierung gründete diese Stätte 1957 als nationales Zentrum für buddhistische Bildung und Zeremonien. Die Arbeiten dauerten mehrere Jahrzehnte und umfassten den Bau der zentralen Figur sowie der umliegenden Gebäude für religiöse Studien.
Der Name bedeutet "Buddhas Monat" und verweist auf die traditionelle vierzehntägige Fastenzeit im Oktober. Besucher sehen oft Gruppen von Mönchen in safranfarbenen Roben, die zwischen den Pavillons meditieren oder Pilger beim Umrunden der goldenen Statue begleiten.
Das Gelände öffnet täglich zwischen halb sieben morgens und halb sieben abends und bietet ausreichend Schatten unter großen Bäumen entlang der befestigten Wege. Wer früh kommt, findet ruhigere Bedingungen zum Spazieren oder zur Teilnahme an Morgenritualen der ansässigen Gemeinschaften.
Einer der Marmorsäle bewahrt den vollständigen buddhistischen Kanon auf 1418 gravierten Steintafeln, die in langen Reihen an den Wänden aufgestellt sind. Diese Sammlung dient als dauerhafte physische Kopie der heiligen Texte und zieht Gelehrte an, die einzelne Passagen studieren möchten.
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