Ratchaburi, Provinz im westlichen Thailand
Ratchaburi ist eine Provinz im westlichen Thailand, die sich von den flachen Ebenen entlang des Mae Klong Flusses bis zu den bewaldeten Bergen an der Grenze zu Myanmar erstreckt. Die Topografie wechselt von landwirtschaftlich genutzten Tiefländern im Osten zu steilen Bergketten im Westen, die eine natürliche Barriere zum Nachbarland bilden.
Vor über tausend Jahren diente die Region als zentraler Ort im Mon-Königreich während der Dvaravati-Periode. Archäologische Stätten aus dieser Zeit sind in mehreren Distrikten zu finden und zeugen von frühen buddhistischen Einflüssen in der Gegend.
Das Provinzsiegel zeigt ein königliches Schwert und Sandalen, was den Namen widerspiegelt, der königliches Territorium bedeutet. Diese Symbolik erscheint auf offiziellen Gebäuden und Dokumenten in der gesamten Region und verbindet die lokale Verwaltung mit der traditionellen thailändischen Monarchie.
Die Bahnstation dient als Hauptverkehrsknotenpunkt und verbindet die Provinz mit Bangkok sowie anderen westlichen Regionen. Für Besucher ist es ratsam, früh am Morgen anzureisen, um die Märkte und Kanäle in vollem Betrieb zu erleben.
Im Distrikt Damnoen Saduak paddeln Händler jeden Morgen in Booten durch ein weitverzweigtes Kanalnetz und verkaufen frisches Obst, Gemüse und hausgemachte Waren direkt vom Wasser aus. Diese schwimmenden Märkte folgen einem jahrhundertealten Handelsmuster, das sich an die Flusslandschaft der Region anpasste.
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