Lugang Mazu Temple, Mazu Tempel in Lukang, Taiwan
Der Lugang Mazu-Tempel ist ein Mazu-Heiligtum in Lukang im Landkreis Changhua, das zu den denkmalgeschützten Bauwerken auf Landesebene gehört. Mehrere Innenhöfe führen zu einem zentralen Gebetsraum, in dem eine hölzerne Göttin-Figur unter einem verzierten Dach steht.
Der Tempel entstand im frühen 17. Jahrhundert, als Siedler aus der chinesischen Küstenregion Fujian eine Mazu-Statue über die Taiwanstraße brachten. Die Anlage wurde während der japanischen Kolonialzeit teils umgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg um zusätzliche Seitenpavillons erweitert.
Gläubige bringen Räucherstäbchen und Opfergaben mit, während Tempelbetreuer Lose für Wahrsagungen ausgeben und Ratschläge zu persönlichen Anliegen geben. Während größerer Feste erfüllt der Duft von brennendem Räucherwerk die Hallen, und Gruppen von Besuchern verneigen sich vor den Altären.
Die Anlage ist täglich ab dem frühen Morgen zugänglich, wobei das Betreten der Haupthalle barfuß oder mit Überschuhen üblich ist. Spenden sind willkommen, aber nicht verpflichtend, und am Eingang liegen Informationsblätter in mehreren Sprachen aus.
Im rückwärtigen Bereich des Tempels liegt ein kleinerer Nebenschrein, der einer Gruppe lokaler Schutzgottheiten gewidmet ist und oft von Anwohnern für alltägliche Bitten aufgesucht wird. Die Holzschnitzereien an den Türstürzen zeigen Szenen aus historischen Legenden, die Meister Wang Shufa in den 1930er Jahren anfertigte.
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