Erzeparchie Kiew, Östliche katholische Erzeparchie in Kiew, Ukraine
Die Ukrainische Katholische Erzdiözese von Kyiv ist eine Ostkatholische Kirchenprovinz, die Gläubige in der Zentralukraine durch byzantinische Liturgie und kirchliche Strukturen betreut. Sie unterhält umfangreiche pastorale und administrative Netzwerke in der gesamten Region.
Diese Kirchenprovinz entstand aus der Union von Brest im Jahr 1596, als ruthenische Bischöfe ihre Jurisdiktion von Konstantinopel nach Rom verlagerten. Der Bischofssitz wechselte 2004 von Lviv nach Kyiv und kehrte damit nach mehreren Jahrhunderten zur Stadt zurück.
Die Kathedrale der Auferstehung Christi in Kyiv dient als Zentrum der Gemeinde und folgt östlichen katholischen Traditionen mit byzantinischen Riten und römscher Communio. Besucher erleben hier die Verbindung zwischen östlichen und westlichen christlichen Praktiken im alltäglichen Gottesdienst.
Besucher finden die Kathedrale zu regulären Gebetszeiten offen, mit Messen nach byzantinischem Ritus, die sich vom westlichen lateinischen Format unterscheiden. Es wird empfohlen, sich vorab über die Gottesdienstzeiten zu informieren, da diese je nach liturgischem Kalender variieren.
Die Kathedrale bewahrt byzantinische liturgische Praktiken mit östlichen visuellen Elementen wie Ikonenwänden und Weihrauchtraditionen, die stark von westlichen lateinischen Kirchen abweichen. Diese Elemente schaffen eine ganz andere sensorische Erfahrung für Besucher, die nur mit lateinischen Riten vertraut sind.
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