Welykyj Bytschkiw, Ländliche Siedlung am Zusammenfluss der Theiß, Rakhiv Raion, Ukraine.
Velykyi Bychkiv ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Rakhiv in der Ukraine, die sich entlang des Flusses Tisza in einem Bergtal der Karpaten erstreckt. Die Häuser verteilen sich auf beiden Ufern, umgeben von bewaldeten Hängen, mit einem Ortskern, der Wohngebiete, Schulen und einige Industriebetriebe umfasst.
Die Siedlung, ursprünglich Buchku genannt, wurde erstmals um 1358 als Grenzposten unter ungarischer Herrschaft urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrmals den Herrschaftsbereich, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig Teil der Sowjetunion und später der unabhängigen Ukraine wurde.
In Velykyi Bychkiv leben Menschen mit ruthenischen, ungarischen und deutschen Wurzeln, was sich in lokalen Bräuchen und der Alltagssprache bemerkbar macht. An Marktplätzen und in kleinen Geschäften trifft man auf diese Mischung aus Traditionen, die das Ortsbild bis heute prägt.
Das Tal kann zu jeder Jahreszeit besucht werden, aber im Winter können die Bergstraßen durch Schnee und Eis schwer befahrbar sein. Festes Schuhwerk ist das ganze Jahr über empfehlenswert, da die Wege am Flussufer und in den umliegenden Hängen uneben sein können.
Eine Schmalspurbahn aus dem Jahr 1930 verbindet die Siedlung noch immer mit den umliegenden Waldgebieten und wird aktiv für den Holztransport genutzt. Solche Waldbahnlinien aus dieser Zeit sind in Europa heute äußerst selten noch in Betrieb.
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