Marienpalast, Barockpalast im Bezirk Pecherskyi, Ukraine.
Das Palais Mariinsky ist ein barocker Palast im Bezirk Pecherskyi und zeigt breite Innenhöfe mit einem zweigeschossigen Hauptbau und eingeschossigen Seitenflügeln mit korinthischen Säulen. Die helle gelbe Fassade hebt sich gegen das Grün der umliegenden Parkanlagen ab und bildet eine weithin sichtbare Landmarke über dem Dnipro.
Zwischen 1752 und 1755 nach Entwürfen des italienischen Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli für Kaiserin Elisabeth von Russland errichtet und von Ivan Michurin geleitet. Nach einem Brand im Jahr 1819 wurde das hölzerne zweite Stockwerk ersetzt und das Gebäude in späteren Jahrhunderten mehrfach umgebaut.
Als Amtssitz des ukrainischen Präsidenten beherbergt das Gebäude Empfänge für ausländische Delegationen und formelle Anlässe von nationaler Bedeutung. Besucher bemerken die strengen Sicherheitskontrollen und die zeremoniellen Wachen, die das Gelände umgeben.
Führungen finden freitags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr statt und dauern etwa 45 Minuten. Eine Voranmeldung sowie die Vorlage eines Reisepasses sind bei der Ankunft erforderlich.
Das Gebäude wurde 2018 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet, die jahrelang andauerten. Während dieser Zeit waren große Teile der Innenräume für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
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