Verkhnya Khortytsia, Historischer Bezirk in Saporischschja, Ukraine.
Verkhnya Khortytsia ist ein historisches Siedlungsgebiet am Dnieper in Zaporizhzhia, das aus Wohnbauten vom späten 18. Jahrhundert besteht. Die Häuser stehen auf großflächigen Grundstücken mit typischen Gartenanlagen und Feldern drumherum.
Die Siedlung wurde 1790 gegründet und diente als Hauptstadt der Chortitza-Kolonie, einer Mennonitischen Gemeinschaft. Sie repräsentiert den Beginn der Besiedlung südlicher Regionen der Ukraine durch religiöse Flüchtlinge aus Russland.
Die Häuser zeigen Merkmale des Mennonitischen Lebensstils mit großzügigen Grundrissen für Familien und Landwirtschaft. Man sieht noch heute, wie die Gebäude und Grundstücke für die Selbstversorgung ausgelegt waren.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit lokalen Touren zu erkunden, die vom nahe gelegenen Khortytsia-Nationalreservat organisiert werden. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege durch Felder und zwischen Häusern führen.
Einige der ursprünglichen Bewässerungsgräben aus dem 18. Jahrhundert sind noch sichtbar und zeigen, wie clever die Kolonisten Wasser aus dem Fluss in ihre Felder leiteten. Diese einfachen aber effektiven Systeme ermöglichten es, die flache Steppe in produktives Ackerland zu verwandeln.
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