Clapham, Wohnviertel im Süden Londons, Vereinigtes Königreich.
Clapham ist ein Wohnviertel im Londoner Stadtbezirk Lambeth, südlich der Themse gelegen und aus mehreren kleineren Quartieren bestehend. Das Gebiet erstreckt sich um ein großes Parkgelände herum und wird von viktorianischen Reihenhäusern, Backsteinfassaden und modernen Wohnblöcken geprägt.
Ab dem späten 17. Jahrhundert zogen wohlhabende Kaufleute aus der Londoner Innenstadt hierher und verwandelten das ländliche Dorf in einen vornehmen Vorort. Im 19. Jahrhundert wuchs das Viertel rasch durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz, wodurch auch Pendler in großer Zahl hierher kamen.
Der Name des Gebiets leitet sich vom altenglischen Wort für "hügeliges Land" ab, und heute säumen Straßencafés und familiengeführte Geschäfte die Hauptstraßen. An Wochenenden versammeln sich Anwohner im Park zum Picknick und nutzen die offenen Rasenflächen für Freizeitaktivitäten.
Drei U-Bahn-Stationen verbinden das Viertel mit der Londoner Innenstadt, während zahlreiche Buslinien den örtlichen Verkehr gewährleisten. Der Bahnhof Clapham Junction liegt am westlichen Rand und ermöglicht Fernverbindungen in südliche Richtungen.
Jeden Samstag findet in der Venn Street ein Markt mit regionalen Lebensmitteln, hausgemachten Backwaren und frischen Zutaten statt. Händler aus der Umgebung verkaufen dort direkt an Nachbarn und Besucher, die auf der Suche nach Erzeugnissen aus der Region sind.
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