Kennington, Wohnviertel im Süden Londons, England.
Kennington ist ein Wohnviertel im Süden von London, das zwischen der Hauptstraße A3 und der Themse liegt, mit Westminster und Elephant & Castle in der Nähe. Die Architektur wird von georgianischen Backsteinhäusern geprägt, die entlang ruhiger Straßen mit gelegentlichen Grünflächen und kleineren Geschäften stehen.
Nach dem Bau der Westminster Bridge im Jahr 1750 entwickelte sich das ehemalige Dorf zu einem städtischen Wohngebiet. Die Nähe zum Parlament zog Abgeordnete und Beamte an, die hier Wohnhäuser für sich errichten ließen.
Der Name leitet sich vom altenglischen Wort für Königsgut her und erinnert an eine Zeit, in der das Land der Krone gehörte. Heute findet man hier einen ruhigen Wohncharakter mit Straßen, die von klassischen Backsteinhäusern gesäumt sind, während die Menschen Cafés und kleinere Parks im Alltag nutzen.
Die U-Bahn-Station liegt an der Northern Line und verbindet das Viertel direkt mit dem Zentrum und den südlichen Vororten. Der nahegelegene Bahnhof Vauxhall bietet zusätzliche Anschlüsse zur Victoria Line und zu Regionalzügen.
Das Cricketstadion The Oval wurde 1845 gegründet und war Schauplatz des ersten Testspiels in Großbritannien im Jahr 1880. Eine Skulptur von Henry Moore steht auf dem Brandon Estate, während Charlie Chaplins ehemaliges Wohnhaus durch eine blaue Gedenktafel markiert ist.
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