South Shields, Küstenstadt in South Tyneside, England
South Shields ist eine Küstenstadt an der Mündung des River Tyne im Nordosten Englands mit mehreren Kilometern Sandstrand. Die Ortschaft liegt dort, wo der Fluss in die Nordsee mündet, umgeben von sanften Hügeln und offenem Wasser, mit Wohnvierteln, die sich landeinwärts erstrecken.
Die Römer errichteten hier ein Kastell im 2. Jahrhundert als Versorgungsbasis für den Hadrianswall. Später entwickelte sich der Ort im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Kohlehafen und Schiffbauzentrum entlang der Tyne.
Der Name leitet sich von den alten Fischerhütten ab, die einst die Küste säumten und Schutz vor Wind und Wellen boten. Heute besuchen Einheimische den Strand regelmäßig zum Spazierengehen, während Kinder in den flachen Wellen spielen und Familien auf den Promenaden Eis essen.
Der Stadtkern liegt fußläufig vom Strand und bietet Geschäfte, Cafés und Toiletten, während die Strandpromenade über Rampen und befestigte Wege zugänglich ist. An windigen Tagen kann es an der offenen Küste kühl werden, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung für längere Aufenthalte im Freien.
Eine jemenitische Gemeinschaft ließ sich hier ab den 1890er Jahren wegen der Arbeit auf Dampfschiffen nieder und gründete eine der ältesten muslimischen Gemeinden Großbritanniens. Die erste Moschee im Nordosten Englands entstand so in dieser Hafenstadt und steht bis heute.
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