Kathedrale von Canterbury, Anglikanische Kathedrale in Canterbury, England
Die Kathedrale verfügt über eine normannische Krypta, gotische Architektur mit Spitzbögen, Steinsäulen und einen 72 Meter hohen Zentralturm.
Augustinus von Canterbury gründete die Kathedrale im Jahr 597, und sie wurde schnell zum Zentrum des Christentums in England. Nach einem Brand im Jahr 1067 begann man mit dem normannischen Neubau, und über die folgenden Jahrhunderte fügten spätere Generationen den gotischen Chor und den Zentralturm hinzu.
In der Krypta aus der normannischen Zeit sieht man die ältesten Wandmalereien Englands, die lokale und internationale Pilger seit Jahrhunderten anziehen. An den Säulen und Gewölben erkennt man romanische Kapitelle mit Tiermotiven und Ranken, die von mittelalterlichen Steinmetzen aus dem 12. Jahrhundert stammen.
Ein Rundgang führt durch das Hauptschiff, die Krypta und den Kreuzgang, wobei man mit ruhigem Schritt etwa anderthalb Stunden braucht. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und in der Krypta Stufen hinabführen.
Im Buntglasfenster aus dem 13. Jahrhundert kann man die Geschichte von Thomas Becket in über hundert Einzelszenen ablesen, die von unten nach oben verlaufen. Die Farbpalette besteht hauptsächlich aus Blau- und Rottönen, die an sonnigen Tagen bunte Lichtflecken auf den Boden werfen.
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