Watertown, Historische Flussstadt im Großraum Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten.
Watertown breitet sich zu beiden Seiten des Charles River aus und zeigt Wohnviertel, Geschäftszonen und Grünflächen auf einer Fläche von etwa 11 km². Mehrere Brücken verbinden die beiden Ufer, während Bäume und niedrige Gebäude das Stadtbild prägen.
Die Ansiedlung entstand Mitte des 17. Jahrhunderts, als sich Siedler entlang des Flusses niederließen. Im Jahr 1775 tagte hier der Provincial Congress von Massachusetts, wodurch der Ort in der Anfangsphase der Revolution eine Rolle spielte.
Die Gemeinde trägt ihren Namen von der Lage am Fluss und den Mühlen, die einst an seinen Ufern standen. Heute durchziehen mehrere Parks das Gebiet, während sich entlang der Hauptstraßen Geschäfte, Cafés und Wohnhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten aneinanderreihen.
Mehrere Buslinien der regionalen Verkehrsgesellschaft verbinden den Ort mit Cambridge und Boston, die Fahrt dauert je nach Ziel zwischen 20 und 40 Minuten. Die meisten öffentlichen Bereiche und Parks sind frei zugänglich, Gehwege begleiten die Hauptstraßen.
Zwischen 1816 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellte ein Arsenal an diesem Standort militärische Ausrüstung her und entwickelte dabei fortgeschrittene Fertigungstechniken. Ein Teil des ehemaligen Geländes wurde später in Wohnungen und Büros umgewandelt, wobei einzelne alte Gebäude erhalten blieben.
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