Niagara Falls, Natürliche Wasserfälle im Bundesstaat New York, Vereinigte Staaten
Niagara Falls ist eine Stadt in New York am östlichen Ufer des Niagara River, die sich entlang der Grenze zu Kanada erstreckt und direkt gegenüber der gleichnamigen kanadischen Stadt liegt. Die amerikanische Seite der Wasserfälle verläuft durch das Stadtgebiet und bildet einen der meistbesuchten Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern.
Die Stadt entwickelte sich im frühen neunzehnten Jahrhundert als Industriestandort, da die Kraft des fallenden Wassers Mühlen und Fabriken antrieb, die entlang des Flussufers entstanden. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts wandelte sich der Ort zu einem Reiseziel, als Eisenbahnverbindungen Besucher aus entfernten Regionen herbrachten und erste Hotels ihre Türen öffneten.
Der New York State Park an den Niagarafällen, gegründet 1885, steht für die ersten Naturschutzbemühungen in Amerika.
Wer beide Seiten der Wasserfälle sehen möchte, muss die internationale Brücke überqueren und dabei Reisepass oder andere Grenzpapiere griffbereit haben. Parkmöglichkeiten gibt es auf beiden Ufern, aber das Zentrum der amerikanischen Stadt lässt sich auch zu Fuß erkunden, wenn man in der Nähe der Parks untergebracht ist.
Die Stadt beherbergt ein unterirdisches Tunnelsystem, das ursprünglich für Wasserkraftwerke gebaut wurde und heute bei Führungen zugänglich ist. Die Tunnel verlaufen tief unter den Straßen und bieten einen Einblick in die frühe Ingenieurskunst, die den Fluss zur Energiegewinnung nutzte.
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