Monticello, Klassizistische Plantage in Albemarle County, Vereinigte Staaten.
Monticello ist ein neoklassizistisches Anwesen in Albemarle County, das auf einem Hügel mit zentraler Kuppel, symmetrischen Flügeln und unterirdischen Diensträumen steht. Durchgänge unter dem Haus verbinden Keller und Arbeitsbereiche mit den Wohnräumen im Hauptgebäude.
Thomas Jefferson entwarf das Anwesen ab 1768 und baute es über vier Jahrzehnte hinweg aus, wobei er Elemente französischer Architektur verwendete. Die Bauarbeiten dauerten bis 1809 und spiegelten seine wechselnden Ideen über Gestaltung und Funktion wider.
Der Name Monticello stammt aus dem Italienischen und bedeutet „kleiner Berg“, passend zum 260 Meter hohen Gipfel, auf dem das Haus steht. Die angrenzende Mulberry Row umfasste Nebengebäude wie eine Nagelschmiede und Unterkünfte der im Haus arbeitenden Sklaven; die Hütten der Feldarbeiter lagen weiter entfernt. 1825 empfing Jefferson hier den Marquis de Lafayette.
Das Gelände umfasst angelegte Wege durch formale Gärten, wiederhergestellte Unterkünfte versklavter Menschen und Ausstellungen über das Leben auf der Plantage im frühen 19. Jahrhundert. Festes Schuhwerk ist ratsam, da viele Pfade über unebenes Gelände führen.
Jefferson entwarf mechanische Hilfsmittel wie versteckte Bettregale und eine Drehservierplatte, um Dienstboten aus dem Blickfeld der Gäste zu halten. Diese Vorrichtungen verbargen die ständige Präsenz der Menschen, die den Haushalt führten.
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