Arnold-Arboretum, Forschungsarboretum und nationale historische Stätte in Jamaica Plain, Boston, Vereinigte Staaten
Der Arnold Arboretum ist ein Forschungsarboretum und nationales Denkmal in Jamaica Plain, Boston, das sich über etwa 114 Hektar erstreckt und mehr als 15.000 Pflanzenarten aus Nordamerika und Ostasien beherbergt. Die Sammlung wächst in naturnahen Bereichen, die durch markierte Wege und Hügel gegliedert sind, wobei Peters Hill einen erhöhten Aussichtspunkt bietet.
Frederick Law Olmsted und Charles Sprague Sargent entwarfen das Gelände ab 1872 als ersten öffentlichen botanischen Garten Nordamerikas unter Verwaltung der Harvard University. Ernest Henry Wilson unternahm zwischen 1899 und 1919 Sammelreisen nach Asien und brachte zahlreiche Exemplare mit, die noch heute hier wachsen.
Der Name stammt von James Arnold, einem Kaufmann aus New Bedford, dessen Vermächtnis die Gründung ermöglichte. Besucher sehen heute Schulklassen bei botanischen Führungen und Forscher, die Notizen zu Blütezeiten und Wachstumsmustern festhalten.
Das Gelände ist täglich ohne Eintrittsgebühr zugänglich und bietet markierte Wege sowie Führungen, die sich über das gesamte Areal verteilen. Der Besuch im Frühling zeigt blühende Bäume und Sträucher, während Herbsttage das bunte Laub hervorheben, das den Hängen Farbe verleiht.
Das Hunnewell Building beherbergt wechselnde Kunstausstellungen mit botanischen Themen sowie eine spezialisierte Gartenbaubibliothek. Die Räume verbinden künstlerische Darstellungen mit wissenschaftlichen Sammlungen und bieten Forschern wie Besuchern einen ruhigen Ort zum Nachdenken.
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