Desert of Maine, Touristenattraktion in Freeport, Maine.
Die Wüste von Maine ist eine sandige Landschaft mit eiszeitlichen Ablagerungen, die von Kiefernwäldern umgeben ist. Die Dünen erstrecken sich über etwa 40 Hektar und bilden ein ungewöhnliches Mosaik aus offenen Sandflächen und dichtem Waldbestand.
Das Gebiet war im 19. Jahrhundert produktives Ackerland, bis intensive Anbaumethoden der Familie Tuttle den Boden so stark beschädigten, dass Erosion die Vegetation zerstörte. Aus dem ehemals fruchtbaren Farmland entstand dann diese Sandlandschaft, die bis heute sichtbar bleibt.
Die Wüste von Maine zeigt die Folgen schlechter Landnutzung und dient als Bildungsstandort für nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken.
Man kann die Sanddünen auf markierten Wegen erkunden und ein kleines Museum mit Informationen über die Geologie besuchen. Es gibt auch einen Sandverkauf für Besucher, die sich an diese ungewöhnliche Landschaft erinnern möchten.
Trotz der Bezeichnung als Wüste fällt hier jährlich mehr Regen und Schnee als in echten Wüsten überall auf der Welt. Diese Kombination aus extremer Trockenheit des Bodens und reichlicher Feuchtigkeit macht es zu einem seltenen geologischen Phänomen.
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